Montag, 4. April 2005, 20.00 Uhr

Dr. Günther Schiwy:
Teilhard de Chardin.
Mystiker der Zukunft

Ort: 
Katholische Akademie, 
Wintererstr. 1

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Foto: Brigitte Schiwy 
 
Das Thema

Am 10. April 2005 jährt sich zum 50. Mal der Todestag von Teilhard de Chardin. Der geniale Naturwissenschaftler und visionäre Erneuerer eines weltbejahenden Christentums ist auch ein prophetischer Denker der Globallisierung. 

Teilhard ist Mystiker in der Sprache der Naturwissenschaft und der Philosophie. Und er ist Genie der Freundschaft. Sein Biograph Günter Schiwy legt aufgrund erstmals zugänglicher Briefe und Aufzeichnungen im März 2005 bei Herder ein Buch vor, das die Geschichte der Liebe zwischen Teilhard und der amerikanischen Bildhauerin Lucile Swan erzählt und das gleichzeitig ein Buch ist über die Mystik der Liebe im Zeitalter der Globalisierung. Auch in einer "unmöglichen Liebe" versucht Teilhard der göttlichen Dimension inne zu werden.

 
Der Referent

Günther Schiwy,  Dr. phil., geb. 1932, studierte Soziologie, Philosophie, Theologie und Literatur; er war von 1952-1970 Jesuit, dann bis 1995 Lektor im Verlag C. H. Beck. Zahlreiche Publikationen, auch zu Teilhard de Chardin. Lebt als freier Schriftsteller bei München. Sein Hauptinteresse: Biographisch orientierte Auseinandersetzung des Christentums mit Zeitströmungen.

Die FAZ über den Teilhardforscher und Schriftsteller Günther Schiwy: „Schiwy zwingt Teilhard nicht in ein Schema, sondern versucht, ohne Vorurteile den Menschen in seiner Epoche zu sehen, ihn aus ihr heraus zu begreifen.“
 

Das Buch

Günther Schiwy: 
„Eine heimliche Liebe. Lucile Swan und Teilhard de Chardin“ 
(224. S., Euro 19.90)