Montag, 28. April 2008, 20.00 UhrManfred Göbel (Entwicklungshilfe, Cuiabà/Brasilien):
Größer als Furcht ist die Liebe.
Spiritualität in der Begegnung mit den Ärmsten
Ort:
Katholische Akademie,
Wintererstr. 1
79104 Freiburg
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Das Thema
"Niemand hat hier auf mich gewartet", das ist die erste Erfahrung des jungen Mannes, der nach Brasilien auszog, um Entwicklungshelfer zu werden - mit Touristenvisum, dürftigem Gepäck und im Kopf das Gedankengut Che Guevaras. Vor Ort trifft Manfred Göbel auf die harte Wirklichkeit: Verwahrloste Familien, Menschen im Würgegriff des Militärs und brutaler Drogenmafia, eine skandalöse Kluft zwischen Arm und Reich, Korruption - und die Leprakrankheit als dunkler Schatten über allem. Doch gerade hier, wo das Elend am größten ist, geschehen Wunder. Bei den Ärmsten fand er zu einer tiefen Spiritualität und zum Sinn seines eigenen Lebens. Keine Mutter Teresa und kein entrückter "Gutmensch", sondern einer, der sich klar und glaubwürdig auf das Leben einlässt.
Der Referent
Manfred Göbel lernte den Beruf eines Krankenpflegers und arbeitet seit 1979 als Entwicklungshelfer in Brasilien. Als Repräsentant der DAHW Deutsche Lepra- und Tuberkulosehilfe hat er über 70.000 Leprakranke geheilt und ist Träger des brasilianischen Menschenrechtspreises und des Bundesverdienstkreuzes.
Das Buch
Göbel, ManfredBauerdick, Rolf (Hrsg.)Größer als Furcht ist die LiebeMein Einsatz gegen LepraAufl./Jahr: 1. Aufl. 2007Verlag Herder224 Seiten , Gebunden mit Schutzumschlag€[D] 19.90 / sFR 35.90
ISBN 978-3-451-29369-6