Dienstag, 20. September 2005, 20.00 Uhr

Sr. Dr. Lea Ackermann:
Mein Einsatz für Frauen in Not.
Spiritualität der Tat

Ort: 
Katholische Akademie, 
Wintererstr. 1

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Das Thema

Diktatoren verwiesen sie des Landes. Menschenhändler fürchten sie. Gefahren hat sie nie gescheut. »Um Gottes willen, Lea!« – schon als kleines Mädchen im Saarland bekam sie das zu hören, wenn sie mal wieder ihren Kopf durchsetzen wollte, statt brav und gehorsam zu sein. Die Ordensfrau Lea Ackermann ist auch heute noch mit Ende 60 eine Unbrave: vor allem, wenn es um entrechtete Frauen geht. Die nennen diese »Schwester Courage«, zärtlich »Mama Lea«. Denn sie bemuttert »Gottes vergessene Töchter«. Seit 20 Jahren kämpft sie mit ihrer 1985 in Kenia gegründeten Organisation »SOLWODI« gegen Armutsprostitution und Frauenhandel. Jetzt erzählt sie erstmals ihr abenteuerliches Leben: Kriegskindheit; Bankerin; Schuldirektorin in Ruanda; Promotion; Streiks mit Zuckerrohrarbeiterinnen auf den Philippinen; Streetwork in den Rotlichtvierteln Mombasas; Managerin ihres internationalen Hilfsnetzwerks. Als sie am 29. Mai 1969 früh um acht vor einem Kloster der Weißen Schwestern in Trier stand, um sich dort als Nonne zu bewerben, hatte sie die ganz Nacht durchtanzt – auf einem Betriebsausflug mit Bankkollegen. Sie tanzt immer noch leidenschaftlich gern. Aber führen lässt sie sich nicht. »Um Gottes Willen, Lea!« 

 
Das Buch

Lea Ackermann / Cornelia Filter:

Um Gottes willen, Lea! 
Mein Einsatz für Frauen in Not

224 Seiten, geb. mit Schutzumschlag, 19,90 €

erscheint im September